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Morbus Bechterew

Was ist Morbus Bechterew?
Unter Morbus Bechterew versteht man eine besondere Form entzündlichen Rheumas. Betroffene leiden hauptsächlich unter Rückenschmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule und unter Gelenkschmerzen, die oft in Schüben auftreten. Im Verlauf der Krankheit kann es von Schub zu Schub schlimmer werden und bis zu einer Versteifung der Wirbelsäule kommen. Die Art und Schwere der Symptome ist individuell unterschiedlich und hängt vom Stadium der Erkrankung ab. Die Ursache der Krankheit ist bisher nicht bekannt, es wird aber davon ausgegangen, dass es eine genetische Veranlagung für Morbus Bechterew gibt, da sich bei etwa 95 Prozent der Patienten das Erbmerkmal HLA-B27 nachweisen lässt. Bei den meisten Betroffenen bricht die Krankheit zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr aus, eine frühere Erkrankung ist aber ebenfalls möglich. Aufgrund von Schmerzen, Erschöpfung und schweren Nebenwirkungen der verschriebenen Medikamente ist ein geregeltes Leben meist nicht möglich.

Radon-Therapie bei Morbus Bechterew
Die am längsten genutzte, schmerzlindernde und entzündungshemmende Therapie bei Morbus Bechterew ist die Radontherapie. Schon vor mehr als 100 Jahren fanden Betroffene heraus, dass sie mit der rein natürlichen Therapie bei einem Radonbad lange schmerzfreie oder zumindest schmerzärmere Phasen ohne Nebenwirkungen erreichen konnten, was für Menschen mit chronischen Schmerzen oft unvorstellbar ist. Inzwischen zeigen Erfahrungen und wissenschaftliche Studien, dass eine Radontherapie einzelne Symptome der Krankheit bekämpfen und den Verlauf bremsen kann. Zwar kann die Behandlung die Krankheit nicht gänzlich bekämpfen, erfahrungsgemäß berichten Patienten aber von einer Schmerzlinderung von bis zu neun Monaten und somit von einer deutlichen Erleichterung des Alltags und einer Verbesserung der Lebensqualität. Nennenswert ist auch der Einspareffekt von Medikamenten, bedenkt man nicht nur die Kosten, sondern auch die zum Teil erheblichen Nebenwirkungen.

Bei der Therapie mit dem natürlichen, radioaktiven Edelgas Radon werden niedrig dosierte Alphastrahlen ausgesendet, die bei Zerfall entstehen und den Körper sanft reizen. Dabei wird der gesamte Organismus stimuliert, der Zellstoffwechsel angeregt und die Abwehrkräfte werden gestärkt. Egal ob Baden, Trinken oder Inhalieren – die Radontherapie ist so aufgebaut, dass sie individuell auf jeden Menschen und dessen Beschwerden angepasst werden kann. In Bad Steben werden mit der zweiwöchigen „Radon-Vital-Kur“ bei Morbus Bechterew gleich mehrere Therapieansätze verbunden, die sanft auf den Körper einwirken. Bei den Radonbädern liegt der Patient entspannt in der Wanne, während der Körper das Heilmittel über die Haut aufnimmt. Gleichzeitig inhaliert der Badende das Radongas über das dampfende Wasser. Dank zusätzlicher täglicher Trinkkuren gelangt das radonhaltige Wasser über den Magen-Darmtrakt auch in den Blutkreislauf. Ergänzende Naturmoor-Packungen und Massagen lindern ebenfalls die Schmerzen.

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