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Arthrose

Was ist Arthrose?
Arthrose ist weltweit die häufigste Gelenkerkrankung. Bei dem Leiden verschleißt oder verschwindet der schützende Knorpel an den Gelenken. Gründe dafür sind unter anderem natürliche Abnutzung oder falsche Belastung. Arthrose gilt als degenerative Erkrankung und kann sämtliche Gelenke im Körper betreffen. Am häufigsten tritt sie an Knie, Hüfte, Schultergelenken, Händen und Fingern sowie an den Füßen auf. Kommt es nur an einem Gelenk zum Verschleiß, bezeichnen Fachleute das als Monarthrose, sind dagegen mehrere Gelenke betroffen, ist von einer Polyarthrose die Rede. Arthrose trägt zu einer Versteifung der Gelenke bei, sorgt bei Betroffenen dadurch oftmals für eine verminderte Beweglichkeit und bereitet nicht zuletzt oft große Schmerzen. Zudem neigen Patienten dazu, das betroffene Gelenk zu schonen, wodurch der Knorpel jedoch schlechter durchblutet wird und weiter an seiner Schutzfunktion verliert.

Je älter ein Gelenk, desto eher neigt es zu Verschleißerscheinungen. Aus diesem Grund entwickelt sich Arthrose in den meisten Fällen bei Menschen ab dem 50. Lebensjahr. Mediziner sprechen von einer primären Arthrose, wenn der Verschleiß ohne offensichtlichen Grund an einem gesunden Gelenk auftritt. Bei der sekundären Arthrose liegen dagegen eindeutig benennbare Ursachen vor, die das Leiden fördern. Dazu zählen Fehlbelastungen, Übergewicht, Krankheiten wie Rheuma oder Gicht sowie Verletzungen der betroffenen Körperregionen.

Radontherapie bei Arthrose
Arthrose ist nicht heilbar, mit Physiotherapie und anderen Maßnahmen lässt sich der Verlauf aber häufig aufhalten und die Lebensqualität der Patienten dadurch nachhaltig verbessern. Zu den wirksamsten Methoden gehört die Radontherapie, wie sie in Bad Steben angewendet wird. Verschiedene Studien haben bereits den Schmerzlinderungs-Effekt von Radon bei Arthrosen nachgewiesen. Dr. Klein erklärt: „Degenerative Wirbelsäulen- und Gelenkveränderungen sind in Deutschland die Volkskrankheit Nr. 1; nahezu jeder ältere Bundesbürger leidet darunter. Nicht umsonst weist die amerikanische Bezeichnung hierfür, Osteoarthritis, auf eine lokale entzündliche Komponente hin, die auf Radon-Anwendungen besonders gut anspricht.“

Bei der Therapie mit dem natürlichen, radioaktiven Edelgas Radon werden niedrig dosierte Alphastrahlen ausgesendet, die bei Zerfall entstehen und den Körper sanft reizen. Als Heilmittel wird Radon eine regulierende und stimulierende Wirkung auf den Stoffwechsel, das Immunsystem und innersekretorische Prozesse zugeschrieben. Egal ob als Bad, im Trinkwasser oder als Inhalation – die Radontherapie ist so aufgebaut, dass sie individuell auf jeden Menschen und dessen Beschwerden angepasst werden kann, auch als Mischbad mit Kohlensäure. Bei den Radonbädern liegt der Patient entspannt in der Wanne, während der Körper das Heilmittel über die Haut aufnimmt. Gleichzeitig inhaliert der Badende das Radongas über das dampfende Wasser. Dank zusätzlicher täglicher Trinkkuren gelangt das radonhaltige Wasser über den Magen-Darmtrakt auch in den Blutkreislauf.

In Bad Steben können Betroffene ergänzend zu Radonbädern die positive Wirkung der Sole in der Therme Bad Steben bei Arthrose nutzen. Bei einem Bad in mindestens vierprozentigem Solewasser bewirkt das Salz, dass sich die Gefäße im Körper weiten, die Muskeln dadurch entspannt und die Gelenke letztlich nachhaltig entlastet werden.

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