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Fibromyalgie

Radon-Therapie bei Fibromyalgie

Was ist Fibromyalgie?
Beim Fibromyalgie-Syndrom handelt es sich um eine chronische Schmerzerkrankung, die vor allem bei Frauen häufig auftritt. Betroffene leiden unter tiefen Schmerzen in unterschiedlichsten Körperregionen, meist in der Nähe von Muskeln und Gelenken. In den meisten Fällen ist auch die Wirbelsäule betroffen. Zusätzlich zu den schmerzhaften Muskelverspannungen treten häufig Begleiterscheinungen wie Erschöpfung, Konzentrations- und Schlafprobleme, Magen-Darm-Beschwerden und Herzjagen sowie Atemnot und vermehrtes Kälteempfinden beziehungsweise Schwitzen auf. Dies führt in vielen Fällen zu einem hohen Leidensdruck bei Patienten, bis hin zu Depressionen.

Die Ursache für Fibromyalgie ist bis heute weitgehend unbekannt. Man geht davon aus, dass die Krankheit auf eine gestörte Schmerzverarbeitung, genetische Veränderungen, veränderte Nervenfasern oder seelische Traumata zurückzuführen ist. Da Fibromyalgie als unheilbar gilt, erhalten Betroffene in den meisten Fällen eine medikamentöse Behandlung zur Bekämpfung der Schmerzen. Diese bringt allerdings häufig Nebenwirkungen mit sich.

Behandlungsmöglichkeiten bei Fibromyalgie
Auch wenn Fibromyalgie nicht heilbar ist, ist es dennoch behandelbar. Verschiedene Therapien helfen Betroffenen, ihre Beschwerden zu lindern, um im Alltag gut mit der Krankheit zu leben. In Bad Steben werden mit Radonbädern, Kälte- beziehungsweise Wärmetherapien, Krankengymnastik wie beispielsweise Aquagymnastik und mit Ausdauertraining wie Nordic Walking, Radfahren und Schwimmen einige Möglichkeiten hierfür angeboten. Außerdem achten die Ärzte vor Ort auf eine psychosomatische Begleitung durch progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, Tai-Chi, Qigong, Yoga oder Verhaltenstherapie.

Bei der Therapie mit dem natürlichen, radioaktiven Edelgas Radon werden niedrig dosierte Alphastrahlen ausgesendet, die bei Zerfall entstehen und den Körper sanft reizen. Dabei werden der gesamte Organismus stimuliert, der Zellstoffwechsel angeregt und die Abwehrkräfte gestärkt. Egal ob Baden, Trinken oder Inhalieren – die Radontherapie ist so aufgebaut, dass sie individuell auf jeden Menschen und dessen Beschwerden angepasst werden kann, auch als Mischbad mit Kohlensäure. Bei den Radonbädern liegt der Patient entspannt in der Wanne, während der Körper das Heilmittel über die Haut aufnimmt. Gleichzeitig inhaliert der Badende das Radongas über das dampfende Wasser. Dank zusätzlicher täglicher Trinkkuren gelangt das radonhaltige Wasser über den Magen-Darmtrakt auch in den Blutkreislauf. Ergänzende Naturmoor-Packungen lindern ebenfalls die Schmerzen.

Radon- beziehungsweise Radon-Kohlensäure-Mischbäder sind eine effektive und kostengünstige, wissenschaftlich bewiesene Behandlungsoption bei Fibromyalgie und eine gute Alternative zu schmerzlindernden Medikamenten. Vor allem bei älteren, multimorbiden Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen werden serielle Radonbäder für einen schmerzlindernden Effekt empfohlen, ohne jegliche Nebenwirkungen. In den meisten Fällen erzielt eine Radontherapie außerdem eine Medikamentenreduzierung.

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