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Natur erleben

Die Wiesen- und Tempel-Quelle sowie die Kureinrichtungen in teils klassischen Jugendstilgebäuden liegen im Südteil eines weitläufigen 40 ha großen Landschaftsparks, geprägt von englischem und mediterranem Charakter.

Der Klenzebau im Kurpark - 1837 als Badehaus nach Entwürfen von Leo von Klenze erbaut - ist heute eine der Visitenkarten Bad Stebens. Leo von Klenze (1784-1864) war der Hofbaumeister Ludwig I. von Bayern. Nach seinen Entwürfen wurden die Walhalla und die Befreiungshalle in Kehlheim gebaut. Er gab München sein griechisch-klassizistisches Gesicht und war Mitgestalter der Neuen Eremitage in St. Petersburg.

Gleich neben dem Klenzebau fällt der Blick des Besuchers auf die beschwingten Arkaden der Säulenwandelhalle, die in den 80er Jahren behutsam saniert wurde und heute wieder in altem Glanz erstrahlt.

Die Musikpavillons sind seit 1895 der musikalische Mittelpunkt Bad Stebens. Das ganze Jahr über spielt die Kurmusik hier Stücke aus ihrem breiten Repertoire, das von populären Operettenstücken über Walzer, vom Swing bis zur Klassik reicht. Stimmungsvoll sind die Kaffeekonzerte, je nach Witterung und Jahreszeit im Wintergarten, auf der Terrasse oder im stilvollen Kurhaus direkt neben dem Parkschlösschen.

Jedem der aus unterschiedlichen Epochen stammenden Gebäude wird ein auf seine Proportion und seinen Charakter abgestimmter Freiraum zugeordnet und wie ein Parterre vorgelagert. Die Parterres integrieren die Kurparkaktivitäten wie Wasserspiele, Schmuckpflanzungen und Aufenthalts- und Bewegungsräume für Besucher.

Die Freiraumtypen Park und Parterre werden durch zwei verschiedene Gehölzkategorien bestimmt: Der Landschaftspark besteht aus frei gruppierten solitären Großbäumen, während in den Parterres Kleinbäume, mit kunstvoll verzierten Rabatten gepflanzt sind. Darunter finden sich über hundert verschiedene Rhododendren, die in den Monaten April bis Juni durch ihren außergewöhnlichen Blütenreichtum einen atemberaubenden Blickfang bieten. Weiter im Südteil des Parks befindet sich ein romantischer Rosengarten, der zum Flanieren und Verweilen einlädt. Daneben fallen die zahlreichen barocken Steinfiguren auf, welche in den Rabatten und Schmuckbeeten eingebettet sind.

Seit 2010 steht der Kurpark Bad Steben unter Denkmalschutz.

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Kurpark

Die Wiesen- und Tempel-Quelle sowie die Kureinrichtungen in teils klassischen Jugendstilgebäuden liegen im Südteil eines weitläufigen 40 ha großen Landschaftsparks, geprägt von englischem und mediterranem Charakter.

Der Klenzebau im Kurpark - 1837 als Badehaus nach Entwürfen von Leo von Klenze erbaut - ist heute eine der Visitenkarten Bad Stebens. Leo von Klenze (1784-1864) war der Hofbaumeister Ludwig I. von Bayern. Nach seinen Entwürfen wurden die Walhalla und die Befreiungshalle in Kehlheim gebaut. Er gab München sein griechisch-klassizistisches Gesicht und war Mitgestalter der Neuen Eremitage in St. Petersburg.

Gleich neben dem Klenzebau fällt der Blick des Besuchers auf die beschwingten Arkaden der Säulenwandelhalle, die in den 80er Jahren behutsam saniert wurde und heute wieder in altem Glanz erstrahlt.

Die Musikpavillons sind seit 1895 der musikalische Mittelpunkt Bad Stebens. Das ganze Jahr über spielt die Kurmusik hier Stücke aus ihrem breiten Repertoire, das von populären Operettenstücken über Walzer, vom Swing bis zur Klassik reicht. Stimmungsvoll sind die Kaffeekonzerte, je nach Witterung und Jahreszeit im Wintergarten, auf der Terrasse oder im stilvollen Kurhaus direkt neben dem Parkschlösschen.

Jedem der aus unterschiedlichen Epochen stammenden Gebäude wird ein auf seine Proportion und seinen Charakter abgestimmter Freiraum zugeordnet und wie ein Parterre vorgelagert. Die Parterres integrieren die Kurparkaktivitäten wie Wasserspiele, Schmuckpflanzungen und Aufenthalts- und Bewegungsräume für Besucher.

Die Freiraumtypen Park und Parterre werden durch zwei verschiedene Gehölzkategorien bestimmt: Der Landschaftspark besteht aus frei gruppierten solitären Großbäumen, während in den Parterres Kleinbäume, mit kunstvoll verzierten Rabatten gepflanzt sind. Darunter finden sich über hundert verschiedene Rhododendren, die in den Monaten April bis Juni durch ihren außergewöhnlichen Blütenreichtum einen atemberaubenden Blickfang bieten. Weiter im Südteil des Parks befindet sich ein romantischer Rosengarten, der zum Flanieren und Verweilen einlädt. Daneben fallen die zahlreichen barocken Steinfiguren auf, welche in den Rabatten und Schmuckbeeten eingebettet sind.

Seit 2010 steht der Kurpark Bad Steben unter Denkmalschutz.

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