Bad Steben wurde erstmals in einer Urkunde vom 25.12.1374 erwähnt, in welcher der Nürnberger Burggraf Friedrich V. zugunsten des Grafen Otto von Orlamünde auf die Lehenschaft der Kirche zu Steben verzichtet. Erste Nachrichten über die Stebener Mineralquellen sind aus der Mitte des 15. Jahrhunderts überliefert. Zu dieser Zeit beginnt auch die erste Hochblüte des Bergbaus im Frankenwald.
In den Folgejahren und -jahrhunderten wächst der Ort und macht sich nach und nach einen Namen als Bergbauregion - nicht zuletzt durch die Wirkung Alexander von Humboldts von 1792 bis 1796 in Steben - und durch seine Heilquellen als Kurort. 1832 ist die Gemeinde Steben bereit, die Heilquellen an den bayerischen Staat zu verkaufen, infolge dessen Steben "Königlich Bayerisches Staatsbad" wird.
120 Jahre später - 1952 - erhält Bad Steben die Bezeichnung "Markt".
Seit etwa 1810 führte die Gemeinde Bad Steben als Symbol des Heilbades im Siegel die Darstellung des damals neuen Tempels, der sogenannten "Tempelquelle" im Empirestil. Dem Tempel mit der Fontäne wurde der Großbuchstabe "R" als Hinweis auf den Charakter Bad Steben als anerkanntes Radonbad hinzugefügt.
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